Magische Sieben

By gaukel

Das Gesetz der magischen Sieben, das der US-Psychologe George Miller schon 1956 postulierte, tritt beim Lesen besonders deutlich zutage: Unbekannte Wörter vermag der Mensch zumeist nur dann auf einen Blick zu erfassen, wenn sie nicht mehr als etwa sieben Buchstaben enthalten. Sind sie länger, so ist er aufs Buchstabieren angewiesen.

Da die meisten Texte jedoch aus bekannten Wörtern bestehen, werden sie als ganze erkannt und im Bewußtsein zu Sätzen oder Satzteilen aus wiederum jeweils maximal sieben Wörtern gebündelt. Das Verstehen jeder Sprache beruht auf dieser Methode des “Chunking” (etwa: “Verklumpen” von Buchstaben zu Wortbildern und Wörtern zu Sinneinheiten).

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